Make vs Zapier, welches wählen in 2026?
Make oder Zapier in 2026? Vergleichstabelle, Preise in Euro, Obsoleszenzrisiko. Make gewinnt bei uns – hier ist der Grund.
Aktualisiert · 8 Min. Lesezeit
Das Wichtigste in 30 Sekunden
- Make : visueller Builder für Automatisierungs-Szenarien.
- Zapier : verbindet deine Apps und automatisiert ohne Code, integrierte KI.
- Preis : Make bei 10 €/Monat, Zapier höher bei 18 €/Monat. Rechne mit dem Doppelten, wenn du täglich auf Hochtouren läufst.
Verdict: Make, für die Mehrheit der Anwendungsfälle.
Die Vergleichstabelle
| Kriterium | Make | Zapier |
|---|---|---|
| Einstiegspreis | 10 €/Monat | 18 €/Monat |
| Geschäftsmodell | Freemium | Freemium |
| Katalogkategorie | Automatisierung | Automatisierung |
| Zielprofil | Alle Profile | Alle Profile |
| Offizielle Website | make.com | zapier.com |
Die beiden Tools im Überblick
| Make | Zapier |
|---|---|
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| make.com | zapier.com |
Echte Screenshots beider Startseiten im Mai 2026, unbearbeitet.
Für wen ist Make die richtige Wahl
Du nimmst Make, wenn visueller Builder für Automatisierungs-Szenarien deinem echten Bedarf entspricht und Freemium mit einem bezahlten Einstieg bei 10 €/Monat zu deinem Budget passt. Das ist für den alltäglichen Allgemeinbedarf.
Für wen ist Zapier die richtige Wahl
Du nimmst Zapier, wenn verbindet deine Apps und automatisiert ohne Code, integrierte KI das beschreibt, was du suchst, und Freemium mit einem bezahlten Einstieg bei 18 €/Monat für dich passt. Das ist für den alltäglichen Allgemeinbedarf.
Die tatsächlichen Kosten über 12 Monate
Beim monatlichen Einstiegspreis, übers ganze Jahr gerechnet: Make kostet 120 €, Zapier kostet 216 €. Der Unterschied beträgt 96 € über 12 Monate – und verdoppelt sich quasi systematisch, wenn du das Tool über das Grundkontingent hinaus pusht.
Die eigentliche Frage ist nicht „welches ist billiger", sondern „bringt Zapier bei meinem echten, konkreten Einsatz 96 € mehr Wert". Ohne eine bezifferte Antwort darauf ist Make der rationale Standard.
Der Kontext 2026
Die Kategorie IA no-code bewegt sich stark in 2026, und die Wahl zwischen Make und Zapier lässt sich nicht auf Preis oder Features reduzieren. Drei grundlegende Kräfte prägen den Markt.
Erstens: die großen Modelle fressen die Wrapper. Jedes Tool, dessen Wert auf einem System-Prompt oder einer UX über einem LLM basiert, ist gefährdet: Claude, GPT und Gemini integrieren diese Funktionen nativ bei jedem neuen Release. Darum geht es beim Joute-Verifizierbarkeits-Score: er zeigt Tools, die dieser Verwässerung standhalten.
Zweitens: Pricing wird unübersichtlich. Credits, Tokens, Kontingente, Stufen: der auf der Pricing-Seite angezeigte Tarif ist selten der echte Nutzungstarif. Das gilt für beide Tools hier, und deshalb dokumentieren wir die Jahreskosten weiter oben.
Drittens: der Markt europäisiert sich. Hersteller integrieren Deutsch, Euro-Abrechnung und DSGVO-Konformität. Bei Make wie bei Zapier: prüf vor einem Unternehmens-Commitment, wo deine Daten gespeichert werden.
Die Fallen, die du vermeiden solltest
Drei wiederkehrende Fehler bei der Wahl zwischen diesen zwei Tools, egal welches du am Ende nimmst.
Den Einstiegspreis vergleichen und die Gesamtkosten vergessen. Das angezeigte Monatsticket ist fast immer die unterste Stufe, berechnet auf Jahresbasis. Bei monatlicher Abrechnung ist es 15 bis 25 % teurer. Und da die Kontingente schnell aufgebraucht sind, rechne mit 1,5 bis 2× dem angezeigten Tarif für den täglichen Profi-Einsatz.
Entscheidung auf Basis einer Demo treffen. Alle KI-Tool-Anbieter wissen, wie man krasse Demos macht. Die einzige Messgröße, die zählt, ist dein echter Einsatz über zwei Wochen normaler Arbeit. Alle seriösen Tools haben eine kostenlose Testphase: nutz sie für eine echte Aufgabe, nicht für den perfekten Demo-Anwendungsfall.
Das Ökosystem ignorieren. Ein isoliertes Tool ist weniger wert als ein gut integriertes. Bevor du dich entscheidest, schau dir native Konnektoren an (Slack, Notion, GitHub je nach deinem Stack), die API-Qualität, die Extension-Community. Make und Zapier haben unterschiedliche Ökosysteme, und das ist oft das, was eine Entscheidung auf 12 Monate kippen lässt.
Das Verdict nach Profil
Wenn du in der Kategorie neu bist. Make ist der gesunde Standard: sanftere Lernkurve, umfangreichere deutschsprachige Dokumentation, aktivere Community in deutschsprachigen Foren.
Wenn du deinen Stack bereits hast. Schau dir zuerst die Integrationsqualität mit deinen bestehenden Tools an. Make und Zapier haben unterschiedliche Ökosysteme, und das ist oft der Punkt, der die Entscheidung im echten Einsatz kippen lässt.
Wenn du für ein Team baust. Jenseits der reinen Bewertung: schau dir Team-Tarif, SSO-Verwaltung und Admin-Controls an. Der Solo-Tarif ist nur ein Teil der Gleichung – die jährlichen Kosten pro Nutzer können sich zwischen den zwei Stufen verdoppeln.
Der Ökosystem-Faktor
Ein isoliertes KI-Tool ist weniger wert als ein gut integriertes. Bevor du dich entscheidest, mach ein Inventar der nativen Konnektoren (Slack, Notion, GitHub, dein CRM je nach Stack), der API-Qualität und Dokumentation, der Tiefe des Extension- oder Plugin-Marketplace.
Make hat hier einen klaren Vorteil: die breite Adoption zieht Community-Beiträge an. Zapier kompensiert das teilweise durch eine offenere API, aber die Integrations-Friction bleibt beim Aufsetzen höher.
Wenn du nur eines behalten dürftest
Make. Auf Dauer und für den täglichen Einsatz ist es das Tool, das hält. Das Versprechen ist stabiler, die Produktentwicklung vorhersehbarer, das Preis-Leistungs-Verhältnis besser kalibriert.
Zapier bleibt relevant als Ergänzungs-Tool, besonders in Fällen, wo Make seine Grenzen zeigt. Aber als Haupttool mit einzelnem Jahresabo taucht Make in unseren Abwägungen deutlich häufiger auf.
Verdict
Make gewinnt diesen Duel. Make hat unsere Präferenz in diesem Duel. Der Verlierer ist nicht schlecht – er zielt schlicht auf einen engeren Anwendungsfall oder zahlt versteckte Kosten, die Make vermeidet.
Um tiefer einzutauchen, schau dir die Kategorie IA no-code an oder öffne den Komparator, um sie nach deinen eigenen Kriterien direkt gegenüberzustellen. Du kannst auch die detaillierten Tool-Seiten aufrufen: Make und Zapier.
Häufige Fragen
Make oder Zapier für den Einstieg?
Make, weil für die Mehrheit der Anwendungsfälle. Zapier bleibt ein guter Plan B für Profile, die aus dem Mehrheitsfall herausfallen (spezifische Anwendungsfälle der Kategorie).
Welches ist im echten Einsatz günstiger?
Make hat das niedrigste Einstiegsticket. Aber bei intensivem Einsatz werden die Kontingente bei beiden schnell aufgebraucht: rechne mit dem Doppelten des angezeigten Preises, wenn das Tool jeden Tag läuft.
Kann man Make und Zapier zusammen nutzen?
Oft ja, vorausgesetzt die Anwendungsfälle ergänzen sich. Make und Zapier sind in der gleichen Kategorie (IA no-code), also gibt es Überschneidungen – aber wenn du zwischen leicht unterschiedlichen Anwendungsfällen hin- und herwechselst, ist ein Abo für jedes nicht absurd.
Ist Make kostenlos?
Freemium: es gibt eine begrenzte kostenlose Stufe, und das kostenpflichtige Abo startet bei 10 €/Monat, um die Limits aufzuheben.
Ist Zapier kostenlos?
Freemium: es gibt eine begrenzte kostenlose Stufe, und das kostenpflichtige Abo startet bei 18 €/Monat, um die Limits aufzuheben.
Sieger: Make
für die Mehrheit der Anwendungsfälle.


